Elternmitwirkung in Rheinland-Pfalz

Bitte beachten:

Bereits 2003 ist mit "Elternmitwirkung in Rheinland-Pfalz" eine sehr ausführliche Broschüre für Elternvertretungen und Eltern vom Bildungsministerium RLP herausgegeben worden. Eine Überarbeitung des Inhalts wurde bislang noch nicht vorgenommen. Alle Hinweise auf rechtliche Grundlagen stimmen nicht mit den aktuellen Vorschriften überein und müssen gesondert recherchiert werden.

Was ist "ZAG"?

ZAG - zusätzliche Arbeitsgemeinschaften werden in der

Lehrkräftearbeitszeitverordnung geregelt unter:

§5 Besondere schulische Aufgaben - Absatz (3) ZAG- Stunden
Vollzeitlehrerfall (VZLF) ist eine rechnerische Größe:
1) Alle Stunden des Lehrerkollegiums addieren und durch 24 (Lehrerwochenarbeitszeit GY) dividieren ergibt Anzahl VZLF für das jeweilige Schuljahr:
Hat ein GY bspw. eine gesamte Lehrerwochenstundenzahl von 1538,4 Stunden ergeben dies 64,1 VZLF.
2) ZAG-Stunden: pro VZLF muss eine halbe ZAG-Stunde abgehalten werden - bei 64, 1 VZLF sind dies 32 ZAG-Stunden für die Beispielschule für Arbeitsgemeinschaften (AGs) z.B. Chor, Orchester, Internet-AG etc.

Blick ins Gymnasium, phv Dezember 2012: Mysterium ZAG-Stunden

Was ist die "Stundentafel"?

Sekundarstufe I

Kontingentierte Stundentafel - in RLP eingeführt seit dem Schuljahr 2005/2006

Stundentafel nicht-altsprachliche Gymnasien in RLP

Kontingentierte Stundentafel - schuleigene Stundentafel - Stundenpläne

Die Stundentafel basiert auf Verwaltungsvorschriften des Landes für die jeweilige Schulart. Sie gibt einen zeitlichen Rahmen für den Umfang des Unterrichts in den einzelnen Fächern für die Sekundarstufe I. Die Stundenansätze für die Klassenstufen 5 und 6 (Orientierungsstufe) sowie für die Klassenstufen 7 bis 9/10 sind zusammengefasst. Innerhalb dieses Rahmens haben die Schulen Gestaltungsmöglichkeiten für die Schul- und Qualitätsentwicklung. Sie legen in eigener Verantwortung die Verteilung der Wochenstunden auf die einzelnen Fächer oder Fachbereiche und Klassenstufen fest.

Die Entscheidung über die schuleigene Stundentafel trifft die Gesamtkonferenz mit Zustimmung des Schulelternbeirats und nach Anhören des Schulausschusses. Die Fachkonferenzen setzen die schuleigene Stundentafel in Arbeitspläne um. Für einen Schülerjahrgang darf die schuleigene Stundentafel im Verlauf der Klassenstufen 5/6 und der Klassenstufen 7 bis 9/10 nicht verändert werden. Die Schulaufsicht ist vor dem Inkrafttreten über die schuleigene Stundentafel zu unterrichten.

 

MSS - Mainzer Studienstufe - Oberstufe

Rechtsgrundlagen zur gymnasialen Oberstufe ab 2011

Fächer und Kursangebote sind in der Landesverordnung für die gymnasiale Oberstufe geregelt.

Was ist "Temporärer Ausfall"

"Temporärer Unterrichtsausfall" sind Ausfallzeiten, die nicht durch Vertretungsunterricht aufgefangen werden können.

Ursache sind kurzfristige, nicht planbare Ausfälle von Lehrkräften durch Unfall, Krankheit u.ä. und durch Fortbildungsmaßnahmen, Klassenfahrten...

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